Das war 2015 – mein Best-of

Das war 2015 – mein Best-of

Alle Jahre wieder: Um meinen Blog nicht vollkommen aussterben zu lassen, wenigstens ein kurzer, knackiger Jahresrückblick in Bild, Ton und Text.

Meine Spotify-Playlist des Jahres: Musik, die ich 2015 gern gehört habe. Nicht unbedingt auch in diesem Jahr neu erschienen, sondern im Zweifel erst in diesem Jahr von mir entdeckt. Mehr als 63.000 Minuten Spotify habe ich dieses Jahr gehört – also umgerechnet volle 43 Tage dieses Jahres.

Radioshow des Jahres: „Sanft und sorgfältig“. Jeden Sonntag diskutieren Olli Schulz und Jan Böhmermann über die Probleme der Welt (und die eigenen). Dabei sind nicht alle Gespräche wirklich zielführend. Im Gegenteil: Abschweifen, Ausufern, Ablenken, Irreführen, Übertreiben – all das ist gewollter Teil der Show, die mit wertvollen Serientipps (Fargo, The Knick, …) und mit der Einladung von ungewohnten Gästen (dem Chefarzt der Neurochirurgie der Charité Berlin, Prof. Dr. med. Peter Vajkoczy, der mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudert, welches in seinem Fall der Kopf seiner Patienten ist). Der Podcast sorgt dafür, dass ich Montagmorgens stets leicht idiotisch grinsend in der S-Bahn sitze. Hör- und downloadbar bei radio eins.

Artikel des Jahres: „Hass. Feuer im Kopf“. Linksextreme verwüsten Innenstädte. Rechtsextreme zünden Flüchtlingsheime an. Jugendliche ziehen für den IS in den Krieg. Ein längst überwunden geglaubtes Gefühl ist wieder da: der Hass. Oder war er nie weg? Ein Essay von Elisabeth Raether, erschienen im August in der „ZEIT“.

„Die Frage ist: Wie schafft es der Hass, sich zu erhalten, so ganz ohne Anführer? Warum weicht er nicht dem mehr oder weniger gutmütigen Pragmatismus, der einen durchs Leben bringt? Warum wird der Hass nicht zerrieben vom Alltag, wie so viele andere Prinzipien, die an der Realität scheitern? Kurz: Wie bleibt man Fanatiker, wenn es keinen Gruppenzwang gibt? Bei der Suche nach einer Antwort hilft es, den Hass mit der Liebe zu vergleichen.“ Mehr…

Artikel des Jahres (II): „Die Krisen reiten“. Gegen die neue Düsternis hilft nur eine subversive Kraft der Zuversicht. Gedanken eines zeitungmachenden Zeitungslesers. Von Bernd Ulrich, ebenfalls im August in der ZEIT veröffentlicht.

„Wer noch länger darüber sinniert, der kommt irgendwann darauf, dass es alsbald eine Krise geben könnte, die noch größer ist als die mit den Flüchtlingen. Beispielsweise wenn Wladimir Putin sich entschließen sollte, den Krieg in der Ostukraine doch bis zur Krim zu tragen, um sich sein Neurussland zu bauen. Dann wird es in den Nachrichten um die neue Kriegsgefahr in Europa gehen, um den erbitterten Streit zwischen der EU und den USA über Waffenlieferungen an die Ukraine sowie um nukleare Drohgebärden. Und wenn danach in den Nachrichten etwas über Flüchtlinge kommt, wird man aufatmen und denken, ach, die guten alten Flüchtlinge, das waren noch Zeiten.“ Mehr…

Und ein paar Bilder aus dem vergangenen Jahr:

On my way to work. Visiting Funding Circle Headquarters.

Ein von Jakob Carstens (@j4kobc) gepostetes Foto am

⚓ me, ️recently in #denmark. Ein von Jakob Carstens (@j4kobc) gepostetes Foto am

 

Just brilliant. #berlin #philharmoniker #schubert #schostakowitsch Ein von Jakob Carstens (@j4kobc) gepostetes Foto am

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